Fragen und Antworten rund um Hörgeräte

Hier finden Sie Fragen, mit denen unsere Kunden immer wieder auf uns zukommen.

Habe ich einen Hörverlust?

Habe ich einen Hörverlust?

Wenn Sie manchmal bei sich denken: „Habe ich einen Hörverlust?“, dann sind Sie hier genau richtig. Es gibt eine Handvoll zuverlässiger Anzeichen dafür, ob ein Hörverlust vorliegt oder nicht. Wir haben 10 Hinweise formuliert, mit denen Sie überprüfen können, ob Sie von einem Hörverlust betroffen sind:

Klassische Anzeichen für einen Hörverlust:

  • Es fällt mir schwer, Gesprächspartner zu verstehen, wenn andere gleichzeitig reden.
  • Ich kann einer Unterhaltung nur schlecht folgen, wenn es Hintergrundgeräusche gibt.
  • Ich habe öfter das Gefühl, dass mein Gesprächspartner nicht deutlich spricht, sondern etwas nuschelt.
  • Ich bitte meine Gesprächspartner des Öfteren, sich zu wiederholen.
  • Ich meide gesellige Treffen und/oder gemeinschaftliche Unternehmungen, weil ich Probleme habe, Gesprächen in größeren Gruppen zu folgen.
  • Ich kann mit meinen Ohren unterschiedlich gut hören bzw. ich höre auf einer Seite besser als auf der anderen.
  • Ich höre manchmal Geräusche im Ohr.
  • Man hat mich bereits mehrfach gefragt, ob ich schwerhörig bin.
  • Ich wähle beim Fernsehen, Radio- oder Musikhören eine Lautstärke, die andere Menschen als zu laut empfinden.
  • Andere sagen, ich hätte ein Hörproblem.

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Aussagen für sich mit "Ja" beantwortet haben, liegt bei Ihnen möglicherweise ein Hörverlust vor. Wir empfehlen grundsätzlich, es nicht dabei zu belassen, sondern der Ursache für schlechtes Hören auf den Grund zu gehen. Etwa, indem Sie bei Rhein-Neckar-Akustik einen kostenlosen Hörtest machen.

Wichtig ist es, jetzt aktiv zu werden und etwas gegen den zunehmenden Hörverlust zu unternehmen. Denn dass ein Hörproblem nicht von allein verschwindet, sondern zunehmend stärker wird, davon muss man leider ausgehen. Lassen Sie es nicht einfach geschehen. Viele Menschen mit steigendem Hörverlust neigen dazu, sich immer mehr aus ihrem sozialen Umfeld zurückzuziehen, weil der eigene Hörverlust, die wachsenden Hörprobleme im Umgang mit anderen sie immer mehr frustrieren. Wehren Sie sich gegen den Hörverlust. Gehen Sie dagegen an! Sagen Sie „Ja!“ zum Leben in Gesellschaft – und genießen Sie es mit allen Sinnen!

Wir möchten Ihnen helfen, denn gutes Hören & Verstehen bedeutet Lebensqualität. Das bestätigen unsere Kunden immer wieder. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für Ihren individuellen Hörtest.

Warum ist es so wichtig, frühzeitig einen Hörtest zu machen?

10 Denkfehler übers eigene Hörvermögen. Und viele gute Gründe, frühzeitig einen Hörtest zu machen

Mit dem Hören ist es wie mit dem Sehen: Für die meisten Menschen kommt im Laufe des Lebens irgendwann der Zeitpunkt, wo das Hörvermögen schwindet, so dass sie ein Hörgerät gut gebrauchen könnten. Dennoch mögen sich viele Menschen nicht eingestehen, dass sie nicht mehr gut hören, dass sie vieles um sich herum nicht mehr richtig mitbekommen. Oder dass es zunehmend Situationen gibt, in denen Sie ständig nachfragen müssen. Sie machen sich selbst etwas vor – mit Ausreden und Verharmlosungen. Hier lesen Sie, welche 10 Denkfehler Sie davon abhalten, ein glückliches Leben zu führen, denn „gutes Hören macht glücklich“!

(1)
Du denkst: „Die anderen täuschen sich.“
Denn du glaubst: „Ich würde es bemerken, wenn meine Hörkraft nachlässt.“

Die Wahrheit ist:  Ein Hörverlust stellt sich in der Regel schleichend ein. So schleichend, dass man ihn zunächst nicht bemerkt. Nimmt das Hörvermögen dann immer stärker ab, versuchen wir intuitiv dagegenzuhalten. „Wie bitte?“, „Kannst du das nochmal wiederholen?“ – solche Fragen sind Teil der ersten Indizienkette, die sich einstellt, sobald es mit dem Hörverlust ernst wird. Sich einfach nur stur zu stellen und die eigene Schwerhörigkeit zu ignorieren, das geht natürlich auch, ist  aber keine gute Lösung. Im Gegenteil, Ihr schleichender Hörverlust dürfte schlimmer werden – aber dazu später mehr. Tatsache ist: Es macht keinen Sinn, ein aufkommendes Problem zu ignorieren, es abzulehnen oder gar anderen die Schuld zuzuschieben.

Kurz gesagt: Wenn andere Ihnen sagen „Ich glaube, du hörst nicht mehr so gut“, dann spricht wirklich nichts dagegen, einfach mal einen Hörtest zu machen. Natürlich kostenlos, das versteht sich bei uns von selbst.

(2)
Du denkst: „Das bisschen besser Hören ist die Mühe nicht wert.“
Denn du glaubst: „Hörverlust ist der Lauf der Natur, es macht keinen Sinn dagegen anzugehen.“

Die Wahrheit ist: Es lohnt sich immer, das Gehör zu verbessern. Dafür gibt es viele gute Gründe: Besseres Hören verbessert zum Beispiel die Lebensqualität in elementarer Weise. Denken Sie nur an Ihre Familie, Ihre Freunde und all die sozialen Kontakte zu Nachbarn, Bekannten und Kollegen. Aber denken Sie zum Beispiel auch an die räumliche Wahrnehmung dessen, was um Sie herum passiert.
Wir wissen aus Erfahrung, dass ein Hörverlust auf viele Menschen frustrierend wirkt, und dass er nicht selten zum sozialen Rückzug führt. Man ist dann lieber allein, da fühlt man sich sicher. Wir meinen: Denken Sie auch an Ihre Familie und Freunde. Es macht niemandem Spaß, sich ständig wiederholen zu müssen.

Es lohnt sich eben doch, der Sache auf den Grund zu gehen. Zumal es ganz einfach ist – und auch nicht wehtut: ein Hörtest im professionellen Hörstudio.

(3)
Du denkst: „Einen Hörtest mache ich später, das läuft mir nicht weg.“
Denn du glaubst: „Es spielt keine Rolle, ob ich mich heute oder morgen um einen Hörtest und ein Hörgerät kümmere.“

Die Wahrheit ist: Je eher Sie sich mit dem Hörverlust auseinandersetzen, desto einfacher und leichter wird es für Sie, sich an die Hörgeräte zu gewöhnen. Ihr Gehör wird ja nicht von allein besser! Im Gegenteil: Ihr Hörverlust kann ungehindert voranschreiten. Durch eine Hörminderung leitet der Hörnerv weniger Reize zum Hörzentrum wodurch sich das Gehör entwöhnt und sich beim Sprachverstehen irreparable Verluste einstellen können. Das bedeutet: Je länger Sie Ihre Verständigungsschwierigkeiten ignorieren, desto eher laufen Sie Gefahr, dass Ihr ursprüngliches Hörvermögen nie wieder hergestellt werden kann.

Hörgeräte sind Miniaturwunder der Technik, die Ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Problematisch wird es, wenn Sie versuchen, sich mit dem Hörverlust zu arrangieren, in der Annahme, damit auch bis ins hohe Alter doch eigentlich ganz gut leben zu können. Sie täuschen sich. Und ganz nebenbei: Je länger Sie abwarten und auf eine „natürliche Besserung“ vertrauen, desto schwieriger wird es für Sie sich an die Hörgeräte und das „ neue Hören“ zu gewöhnen.

(4)
Du denkst: „Sollen die anderen doch lauter und deutlicher sprechen.“
Denn du glaubst: „Es liegt an den anderen, dass ich sie nicht verstehe.“

Die Wahrheit ist: Es nervt. Natürlich darf man erwarten, dass ein Gesprächspartner um die beiderseitige Verständigung bemüht ist. Aber, was ist mit Ihnen? Gilt das auch für Sie? Bedenken Sie, dass die meisten Menschen zwar gern helfen, aber dass sie es sehr schnell leid sind, sobald sie bemerken, dass Sie sich genauso gut selbst helfen könnten. Wenn Ihre Gesprächspartner schon vor einem Treffen mit Ihnen davon ausgehen, sich ständig wiederholen zu müssen, wird die Situation unnötig belastet und kompliziert. Ersparen Sie sich das, und Ihren Gesprächspartnern auch.

Wie einfach wäre es dagegen, mit zwei kleinen Hörhelfern hinter den Ohren. Wenn Sie die Lautstärke selber in der Hand haben und Ihre Hörsysteme nach belieben regulieren können, je nach Hörakustiksystem sogar per Smartphone.

(5)
Du denkst: „Das funktioniert doch sowieso nicht.“
Denn du glaubst: „Ich kann mit Technik nicht umgehen.“

Die Wahrheit ist: Moderne Hörgeräte sind intelligente Hörsysteme, die sich automatisch auf die Bedürfnisse des Menschen einstellen. Ob Mann oder Frau. Sie können gar nichts falsch machen – moderne Technologie und korrekte Systemeinstellung vorausgesetzt.

Wenn Sie vertrauensvoll mit einem unserer Hörgeräteakustiker zusammenarbeiten, werden wir mit Sicherheit das richtige Hörgerät für Ihre persönliche Hörschwäche finden und optimal für Ihre gewöhnlichen Hörsituationen einstellen können. Abgestimmt auf den individuellen Grad und das hörakustische Profil Ihres Hörvermögens. Unsere Hörsituationsanalyse geht sogar noch einen Schritt weiter, denn wir passen das bevorzugte Hörsystem auch an Ihre akustische Umgebung und Gewohnheiten an. Zum Beispiel an das Stimmengewirr im Restaurant, an die besondere Umgebungsakustik in einem Konzert, und dergleichen mehr.

Eines ist sicher: Hörgeräte sind kinderleicht zu bedienen und helfen Ihnen, besser zu hören. Mit individuell eingestellten Hörsystemen (Hörsituationsanalyse) lässt sich das Leben wieder mit Haut und Haaren – und mit exzellentem Hören – genießen.

(6)
Du denkst: „Hörgeräte sind hässlich.“
Denn du glaubst: „Hörgeräte machen unattraktiv.“

Die Wahrheit ist: Hightech macht sexy. Früher waren Hörgeräte groß und klobig. Es gab nur wenige Wahlmöglichkeiten bezüglich der Größe, Funktionen, Designs. Heute gibt es schlanke, akkustarke Hörgeräte hinter dem Ohr, verblüffende Im-Ohr-Hörsysteme oder sogar nahezu unsichtbare Hörsysteme im Gehörgang.

Die modernen Hörgerätesysteme bieten für jeden individuellen Charakter eine optimal zufriedenstellende Lösung. Bei Rhein-Neckar-Akustik können Sie aus Dutzenden von Hörsystem-Modellen auswählen. Moderne Hörsysteme wohlgemerkt, die individuell einstellbar sind bis ins Detail.
Fragen Sie unsere Hörgeräteakustiker zum Beispiel nach der Excellence-Serie von Optimus Hearing und Sie werden den Unterschied zwischen herkömmlichen Hörgeräten und dem exzellenten Klang moderner Hörsysteme glasklar feststellen.

(7)
Du denkst: „Hörgeräte machen mich älter.“
Denn du glaubst: „Hörgeräte tragen nur alte Menschen.“

Die Wahrheit ist: Moderne Hörsysteme sieht man fast gar nicht. Und die Qualität des Hörvermögens hat nur bedingt mit dem Alter zu tun. Abgesehen davon wirken Sie gerade dann jung und aktiv, wenn Sie neugierig die Ohren spitzen, wenn Sie ohne zu zögern an Gesprächen teilnehmen und sozial interagieren können.

Die einzige Gefahr, vor anderen Menschen alt zu erscheinen, ist die, dass Ihre Gesprächspartner sich ständig wiederholen müssen.

(8)
Du denkst: „Ein Hörgerät ist genug.“
Denn du glaubst: „Ich kann Geld sparen, indem ich nur ein Hörgerät kaufe.“

Die Wahrheit ist: Es gibt einen Grund, warum Sie zwei Ohren haben. Nur mit zwei Ohren sind Sie in der Lage, das Gleichgewicht zu halten und eine Klangquelle zu lokalisieren, unabhängig von der Richtung, aus der die Töne – auch Gefahrensignale wie Autogeräusche – zu hören sind. Nur mit zwei funktionierenden Ohren bzw. Gehören sind Sie in der Lage, Stereo zu hören und somit räumliche Tiefe akustisch zu erfassen. Nur mit 2 Ohren kann man Sprache in Gesellschaft verstehen.

Seien wir ehrlich: Wenn Sie der Meinung sind, Geld zu sparen, wenn Sie nur ein Hörgerät kaufen, dann irren Sie sich, denn damit überanspruchen Sie einen der beiden Hörnerven. Ist das gut überlegt? Es wäre geradewegs so, als würden Sie lediglich einen Schuh kaufen wollen oder Ihrem Optiker sagen, er soll Ihnen nur 1 Brillenglas mit Stärke einbauen und das andere als Fensterglas.

(9)
Du denkst: „Hörgeräte sind zu teuer.“
Denn du glaubst: „Hörgeräte haben kostspielige Miniaturtechnik eingebaut und sind immer aufwändige Spezialanfertigungen.“

Die Wahrheit ist: Teuer ist relativ. Ein Preis steht immer im Verhältnis zur Leistung, die ich dafür bekomme. Moderne Hörakustik hat zwar ihren Preis, sie ist ihren Preis aber auch wert. Die besten TV-Bildschirme zum Beispiel bieten brillante Bilder im Mega-Großformat und kosten schnell mal Tausende von Euros, und es gibt Millionen von Menschen, die sie bereitwillig kaufen. Weil die neueste Technologie und das fantastische Seherlebnis es ihnen wert sind.

Moderne Hörsysteme bieten ebenfalls einen Wert: Sie geben Sicherheit und akustischen Erlebnis-Mehrwert. Und dennoch sind sie deutlich günstiger, als die genannten TV-Geräte. Im Übrigen gibt es auch Hörgeräte zum Nulltarif.

(10)
Du denkst: „Ich komme auch ohne Hörgerät ganz gut zurecht.“
Denn du glaubst: „Wenn ich tatsächlich ein Hörgerät bräuchte, hätte mein Arzt mir schon eines verordnet.“

Die Wahrheit ist: Gutes Hören und Verstehen bedeutet Lebensqualität. Wie gut es um Ihr Hörvermögen tatsächlich bestellt ist, lässt sich mit einem individuellen Hörtest schwarz auf weiß belegen. Ein Hörtest ist kein großer Aufwand, bringt aber Klarheit und die Wahrheit auf den Tisch. Es lohnt sich also allemal, denn Tatsache ist doch, dass gutes Hören und Verstehen unverzichtbar sind für ein gesundes und zufriedenes Leben, für unbeschwerte Teilhabe in Gesellschaft, Berufsleben und Umwelt, für gesellige Stunden mit Familie und Freunden, für TV- und Musikgenuss, für ein aktives und glückliches Leben insgesamt.

Lassen Sie sich von unseren Hörgeräteexperten bei Rhein-Neckar-Akustik in aller Ruhe persönlich beraten und aufzeigen, welche Hörsysteme für Ihre Wünsche, Ihr Hörvermögen und Ihr Budget zur Auswahl stehen. Kostenfreie Beratung verpflichtet Sie zu nichts.

Warum kann ich manche Worte nicht richtig verstehen?

Warum kann ich manche Worte nicht richtig verstehen?

Es kommt immer wieder vor, dass Worte falsch verstanden werden, und nicht selten sorgen überraschende Missverständnisse für spontanes Vergnügen. Wenn dies jedoch immer wieder denselben Menschen passiert – Menschen mit Hörproblemen, dann hat der Spaß für die Betroffenen schnell ein Ende. Sie fragen sich dann zu recht: „Warum passieren diese Missverständnisse immer mir? Woran kann es liegen, das ich mich öfter verhöre?“ Hier sind verschiedene Antworten richtig. Es liegt auf der einen Seite an individuellen Problemen mit dem Gehör und auf der anderen Seite an ganz bestimmten Buchstaben in den missverstandenen Worten. Weil diese speziellen Buchstaben an schwerverständliche Tonhöhen gekoppelt sind.


a) Probleme mit dem Gehör

Zum einen liegt die Ursache für häufiges Verhören bzw. Falschverstehen im einsetzenden Hörverlust. Durch das Nachlassen des individuellen Hörvermögens sind bestimmte Tonhöhen (Frequenzen) nicht mehr so gut hörbar. Erschwerend kommt hinzu, dass unser Gehirn im Zuge des Hörverstehens ohnehin sehr viel Interpretations- und Ergänzungsarbeit leistet, das heißt auch wenn wir nicht jedes Wort und schon gar jeden Buchstaben korrekt verstehen, sind wir in der Lage, den Sinn des Gesagten zu erschließen. Das passiert permanent, in Bruchteilen von Sekunden, und ist an sich ganz normal.

Allerdings muss unser Gehirn umso mehr dieser Übersetzungsarbeit leisten, je weiter die Hörminderung voranschreitet. Wodurch die eigene Hörminderung dem Betroffenen in der Regel erst dann auffällt, wenn die Hörprobleme schon einen größeren Frequenzumfang betreffen. Töne in den höheren und hohen Bereichen sind dann kaum noch zu hören. Dazu zählen zum Beispiel Vogelstimmen und viele Klingeltöne, aber auch spezielle Konsonanten.

b) Frequenzbereiche der Sprache

Alltags- und Umgebungsgeräusche begegnen uns in der Regel in einer bestimmten Tonlage (Hertz) und Lautstärke (Dezibel). So ist es auch mit der Sprache. Normal gesprochene Wörter und Sätze nehmen wir ebenfalls in einer bestimmten Tonlage und Lautstärke wahr. Im Allgemeinen bewegt sich das menschliche Sprachverstehen in einem Bereich zwischen 500 Hertz (tiefe Töne) und 5.000 Hertz (hohe Töne).

  • In tiefen Tonlagen artikulierten wir Vokale wie A, E und O sowie einige Konsonanten, etwa M, N, B und D. Diese Buchstaben können wir naturgemäß am besten hören.
  • In der mittleren Tonlage gruppieren sich weitere Konsonanten wie G, H oder P. Auch diese Buchstaben kann das gesunde Gehör gut hören.
  • Problematisch für Menschen mit zunehmender Hörminderung sind die höheren und hohen Frequenzbereiche, in denen Buchstaben wie F, S und SCH sowie Z moduliert werden. Diese Konsonanten gelten in der Hörakustik als Zischlaute.

c) Überhören spezieller Konsonanten

So melodiös und wohl moduliert uns die Sprache und das gesprochene Worte an sich oftmals erscheinen, so problematisch wird dies bei altersbedingt nachlassendem Hörvermögen bzw. bei gesundheitlichen Hörproblemen akuter Art. Weil eben jene Wortanteile der höheren Tonlagen bei vorliegender Hörminderung nicht mehr gehört werden können. Obwohl unser Gehirn nach wie vor bemüht ist, die für unser Gehör fehlenden Wortteile zu ersetzen, verstehen wir immer mehr falsch von dem was gesagt wurde.

Selbst wenn unsere Gesprächspartner dies bemerken und intuitiv gegensteuern, in dem Sie womöglich langsamer, deutlicher und lauter sprechen, werden die kleinen Wortlücken zunehmen und in der Anzahl wachsen. Es ist zwar kein Problem, ein A oder E lauter auszusprechen, doch gelingt dies nur schwerlich für Zischlaute und Problemkonsonanten wie S, SCH oder T oder Z. So wird aus der „Spanne“ schnell eine „Panne“ oder aus „Suppe“ eine „Puppe“, und dergleichen mehr.

Ausgleichen lässt sich das lückenhafte Hörverständnis der höheren Tonlagen mit modernen Hörsystemen. Unabhängig vom Hörgerätemodell (ob Im-Ohr-Hörsystem oder Hinter-dem-Ohr-Hörgerät) werden selbst die allerhöchsten Töne für den Hörgeräteträger wieder wahrnehmbar. Damit wird alles Gesagte wieder problemlos gehört und fehlerfrei verstanden.

Wie oft muss ich im Rahmen einer Hörgeräteanpassung beim Hörakustiker vorbeikommen?

In der Regel sind 4 bis 6 Termine beim Hörgeräteakustiker erforderlich, denn generell dauert eine Hörgeräteanpassung bei Rhein Neckar Akustik ca. 4 bis 6 Wochen. Für diesen Zeitraum vereinbaren wir pro Woche einen Termin, so dass wir sukzessiv die akustischen Kenndaten Ihres Gehör ermitteln, die Hörgeräte individuell einstellen bzw. feinjustieren und schließlich erfolgsrelevante Messungen vornehmen, die das Ergebnis der Hörgeräteversorgung dokumentieren.

WICHTIG: Für eine optimale Hörgeräteversorgung ist die persönliche Mithilfe des Hörgeräteträgers von entscheidender Bedeutung. Damit eine rasche Gewöhnung an die Hörgeräte erfolgen kann, ist es unumgänglich, die Hörgeräte immer ganztags zu tragen, und zwar an jedem Tag, von morgens bis abends. Wir empfehlen eine durchschnittliche Tragezeit der Hörgeräte von 12 bis 15 Stunden pro Tag.

In der Folgezeit, also nach der Hörgeräteversorgung, kommen unsere Kunden alle 4 Monate zur Inspektion der Hörgeräte und für Servicearbeiten zu Rhein Neckar Akustik.Diese regelmäßigen Servicetermine sind für unsere Kunden kostenfrei und haben sich bewährt, denn hierbei werden eventuelle Leistungsdifferenzen an den Hörgeräten erkannt und behoben.

Zudem führen wir einmal im Jahr einen Abgleich Ihres Hörprofils durch. Sollte sich an Ihrer Hörfähigkeit etwas verändert haben, können wir die Einstellung Ihrer Hörgeräte zeitnah an Ihr aktuelles Hörvermögen anpassen.

Muss ich zuerst zum Ohrenarzt oder kann ich direkt zum Hörgeräteakustiker kommen?

Diese Frage stellen sich viele Kunden. Tatsächlich ist es heutzutage so, dass die meisten Menschen erst mal einen Hörtest beim Hörgeräteakustiker machen. Zum Beispiel bei Rhein Neckar Akustik. Sollte sich dabei herausstellen, dass Ihr Gehör eine Hörminderung aufweist, haben Sie bei uns sogar die Möglichkeit, verschiedene Hörgeräte für ein paar Wochen kostenfrei zu erproben. So lässt sich am besten herausfinden, wie sehr sie den Alltag erleichtern und die Lebensqualität verbessern.

Haben Sie sich für eine Hörgeräteversorgung entschieden, konsultieren Sie im nächsten Schritt einen HNO-Arzt. Dieser untersucht den medizinischen Aspekt der Hörminderung, stellt eine Diagnose und überreicht Ihnen eine Ohrenärztliche Verordnung für Hörgeräte, damit später auch ein Hörgeräte-Zuschuss seitens der gesetzlichen Krankenkasse bzw. privaten Versicherungsträger gewährleistet ist.

Wie lange halten Hörgeräte?

Im Allgemeinen beträgt die Haltbarkeit von modernen Hörgeräten ca. 5 bis 6 Jahre. Aus diesem Grund gewähren private Krankenversicherungen alle 5 Jahre einen Zuschuss für Hörgeräte, gesetzliche Krankenkassen leisten diesen alle 6 Jahre.

Moderne Hörgeräte sind Miniaturwunder der Technik und von höchster Qualität. Sie sind insgesamt sehr gut und robust gebaut, um den Anforderungen im Alltag zu entsprechen. Dennoch sind Hörgeräte – auch bei der hohen Qualität – heutzutage technische Verschleißartikel.

Das heißt, aufgrund der permanenten Nutzung und Beanspruchung im Alltag, können beizeiten auch Reparatur- und Folgekosten entstehen, da auch die Hörgeräte bzw. deren Technik sich nun mal abnutzen. Vergleichbar mit einem alten Auto, bei dem zunehmend häufiger Reparaturen anstehen.

Auch bei einem Hörgerät kommt eines Tages der Punkt, an dem Reparaturen wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll sind und sich die Kunden daher für neue Hörgeräte entscheiden. Die Vorgängerhörgeräte werden oft als Ersatzhörgeräte aufgehoben.

Häufige Gründe für Kunden, sich nach 5 bis 6 Jahren mit neuen Hörgeräten versorgen zu lassen:

  • Die alten Hörgeräte verschleißen
  • Das Gehör verändert sich weiterhin
  • Der Wirkungsgrad geht schleichend zurück
  • Technik und Komfortqualität entwickeln sich rasant
  • Die Kunden möchten noch besseren Klang und natürlichen Sound genießen
  • Neue Hörgerätetechnologien sind mit dem Smartphone steuerbar. Telefonieren und Musikhören auf beiden Ohren ist ein Genuss.

Brauche ich ein oder zwei Hörgeräte?

Eine Frage, die wir sehr häufig in unseren Hörakustik-Fachgeschäften zu hören bekommen, lautet: "Brauche ich denn wirklich zwei Hörgeräte oder wäre ein Hörgerät nicht auch ausreichend?" Tatsächlich gibt es Situationen, in denen die Versorgung mit lediglich einem Hörgerät ausreichen kann. Zum Beispiel wenn nur eines der beiden Ohren von einem Hörverlust betroffen ist. Abgesehen davon sprechen wichtige Argumente sehr stark für das gleichzeitige Tragen von zwei Hörgeräten, und sie werden durch zahlreiche Studien gestützt.

Fünf Gründe, warum zwei Hörgeräte besser sind als eines:

1) Besseres Sprachverstehen bei Hintergrundgeräuschen

Sobald beide Ohren einen Hörverlust aufweisen, ist es sehr wichtig, auch beide Ohren zu versorgen. Dies hat gleich mehrere Gründe.

Das Verstehen in Gesellschaft funktioniert nur mit zwei intakten Ohren. Ist auch nur eines der Ohren taub, wird es in geräuschvoller Umgebung nicht möglich sein, Sprache optimal zu verstehen.

In Situationen mit vielen Hintergrundgeräuschen ist es selbst für Menschen mit gutem Hörvermögen schon schwierig genug, anderen zuzuhören. Wie mag wohl jemand mit schlechtem Gehör mit vielen Hintergrundgeräuschen zurechtkommen?

Zudem verarbeitet/filtert unser Gehirn Umgebungsgeräusche auf beiden Seiten, um sich in schwierigen Hörumgebungen auf Sprache zu konzentrieren. Mit nur einem Hörgerät wird diese Balance außer Kraft gesetzt

2) Bessere Fähigkeit, Geräusche zu lokalisieren

Sowohl das Räumliche Hören (Stereo), als auch das Richtungshören, kann nur dann korrekt funktionieren, wenn dafür zwei intakte Ohren zur Verfügung stehen. Nicht umsonst hat Mutter Natur uns mit zwei Ohren ausgestattet.

Diese Hörfähigkeit betrifft allen voran die Lokalisierung von Schallquellen, etwa um zu erkennen, aus welcher Richtung jemand gerufen wird, von welcher Seite ein Auto kommt oder wohin ein heruntergefallener Kugelschreiber gerollt ist. Ebenso wichtig ist es für das Erkennen von Sprachquellen sowie für das Orten von Warnsignalen. Wir benötigen beide Ohren, um Schallrichtungen zu bestimmen.

3) Verschlechterung des Hörvermögens ohne Hörhilfe

Liegt auf einem Ohr ein Hörverlust vor und ist dieser nicht mit einem Hörgerät versorgt, kann dies zu einer weiteren Verschlechterung des Hörvermögens führen.

Man kennt es aus dem Sport: Ein Muskel, den man nicht trainiert, der verkümmert. So ähnlich reagiert unser Gehör. Ein unversorgter Hörverlust bedeutet einen permanenten Reizentzug für das Hörorgan. Die Hirnrinde wird nicht mehr oder nur teilweise stimuliert. Dadurch erleidet das Sprachverstehen im Laufe der Zeit irreparable Verluste. Deshalb ist es sehr wichtig, sich möglichst frühzeitig um eine fachkundige Hörgeräteversorgung zu kümmern.

Unsere Erfahrung bestätigt es leider: Wenn Menschen jahrelang mit einem unversorgten Hörverlust leben und erst zum Hörakustiker gehen, wenn ihr Sprachverstehen schon weit zurückentwickelt ist, dann können selbst mit den besten Hörgeräten keine zufriedenstellende Ergebnisse mehr erzielt werden.

4) Besserer Empfang von Tönen (beidseitig)

Mit nur einem Hörgerät überhören Sie immer noch einen erheblichen Teil des Sprachsignals, wenn jemand von der Seite zu Ihnen spricht.

Moderne Hörgeräte sind über Funktechnologie miteinander verbunden und stehen permanent im Datenaustausch. Viele technische Funktionen der Hörgeräte basieren auf einer beidseitigen Versorgung. Zum Beispiel können die Hörgeräte durch Abgleichen aller Mikrofonsignale eine sehr starke Fokussierung nach vorne generieren. Dies erleichtert dem Hörgeräteträger das zielgerichtete Hören und Verstehen in geselligen Situationen.

5) Zwei Hörgeräte sind weniger anstrengend

Das Tragen von zwei Hörgeräten ist weniger anstrengend, da akustische Signale auf beiden Seiten in gleicher Qualität eingehen und vom Gehirn verarbeitet werden. Hierbei ist das Hören durchaus vergleichbar mit dem Sehen. Lediglich mit einem Auge zu lesen ist anstrengender als mit beiden, weil es ungewohnter und somit mühsamer für Sie ist. Gleiches gilt für das Hören mit nur einem Ohr.

Nur mit einem Ohr können Menschen einfach nicht gut hören. Wenn wir beide Ohren mit moderner Hörtechnologie versorgen, werden sich deutlich bessere Ergebnisse einstellen, als würden Sie nur für ein Ohr ein Hörgerät nutzen.

Kann ich mit dem Hörgerät mein Handy verbinden?

Viele moderne Hörgerätesysteme lassen sich heutzutage via Bluetooth mit anderen Geräten wie Smartphone, Tablet oder Notebook verbinden. Dank dieser Konnektivität können Sie zum Beispiel Ihre persönliche Lieblingsmusik in brillanter Stereoqualität genießen. Auch Telefonsignale werden drahtlos an beide Hörgeräte übertragen, ebenfalls in sehr angenehmer Tonqualität.

Darüber hinaus lassen sich viele Hörgerätesysteme bequem per App adressieren und individuell steuern. Mit Hilfe der Apps können Sie zum Beispiel in einer visuellen Grafikanzeige die Lautstärke der Hörgeräte regulieren oder Hörprogramme anwählen, die speziell für schwierige Hörsituationen optimiert sind. Dazu zählen  u.a. das Verstehen bei Windgeräuschen, Musikgenuss im Konzert oder das Verstehen in Gesellschaft.

Kann ich die Hörgeräte auch beim Schwimmen und Duschen tragen?

Moderne Hörgeräte entsprechen der Schutzklasse IP68, das bedeutet sie sind feuchtigkeitshemmend und extrem wasserabweisend. Rein theoretisch also könnten Sie solche Hörgeräte beim Schwimmen anlassen, sofern Sie dabei den Kopf permanent über Wasser halten und nicht untertauchen.

Dennoch empfehlen wir unseren Kunden, ihre Hörgeräte beim Schwimmen und Duschen abzulegen, da die Technik im Inneren der Hörgeräte empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert. In 80 % der Fälle, in denen Reparaturen anstehen, sind diese laut Hersteller auf Feuchtigkeit zurückzuführen.

Reicht es aus, wenn ich meine Hörgeräte nur abends beim Fernsehen trage?

Nein, das reicht leider nicht. Für den maximalen Erfolg einer Hörgeräteversorgung ist es wichtig, die Hörgeräte jeden Tag von morgens bis abends zu tragen. Selbst wenn Sie allein zu Hause sind und/oder sich mit niemandem unterhalten wollen.

Der Höralltag ist voll von akustischen Reizen, die unser Gehör auf Trapp halten und es trainieren. Sei es das Surren des Kühlschranks oder das Tropfen des Wasserhahns, das Zwitschern der Vögel oder das Rascheln der Blätter im Wind. Sobald Sie Ihre Hörgeräte nicht tragen, werden ihrem Hörzentrum all diese Reize vorenthalten, ihr Gehör wird entwöhnt sich und das Sprachverstehen erleidet irreparable Verluste.

Abgesehen davon genießen Sie in auch akustisch komplexen Situationen nur dann die bestmögliche Hörakustik, wenn Ihr Gehör bereits an die Hörgeräte und deren Signalverarbeitung gewöhnt ist.

Am Ende bleibt es selbstverständlich Ihnen überlassen, wie Sie es handhaben. Fakt ist: Am zufriedensten sind unsere Kunden, wenn sie ihre Hörgeräte den ganzen Tag über tragen, von morgens bis abends – also ca. 13 bis 15 Stunden am Tag.

Kann ich geerbte Hörgeräte tragen und für mich nutzen?

Geerbte Hörgeräte einfach zu übernehmen ist aus verschiedenen Gründen nur sehr selten möglich. Hörgeräte sind technisch komplexe Hilfsgeräte für eine persönliche medizinische Hörversorgung, das heißt, sie werden stets an den individuellen Hörverlust eines Hörgeschädigten angepasst und bis ins Detail fein eingestellt.

Mit Anpassung ist die anatomische Anpassung an die Form der individuellen Ohren und des Gehörgangs gemeint. Hierfür wird mit Hilfe eines Ohrabdrucks ein maßangefertigtes Ohrpassstück angefertigt, das ausschließlich in den betreffenden Gehörgang perfekt hineinpasst. Bei maßgefertigten Im-Ohr-Hörgeräten verhält es sich ähnlich. Ein Im-Ohr-Hörgerät passt immer nur in jenen Gehörgang, für dessen Volumen und Charakteristik es passgenau angefertigt worden ist.

Die detaillierte Feineinstellung betrifft die Art und Leistung der Hörgeräte. Je nach Schweregrad des Hörverlustes sind unterschiedliche Bauformen und Verstärkungsleistungen erforderlich.

Das heißt für Sie: Hörgeräte, die Ihnen vererbt wurden, können Sie so erst mal nicht nutzen. Im Gegenteil: Wenn Sie diese Hörgeräte verwenden, kann es zu ernsthaften Schädigungen Ihres Gehörs führen.

Sollte die Form der geerbten Hörgeräte tatsächlich zu Ihrem Ohr und Ihrem Gehörgangverlauf passen, bestünde die Möglichkeit die Leistungsparameter des Hörgerätes neu einzustellen und speziell auf Ihr Hörprofil abzustimmen. Für die richtige Anbindung an Ihr Ohr wäre dann zusätzlich ein individuell für Sie gefertigtes Ohrpassstück erforderlich.

Das Leistungsprofil von Rhein Neckar Akustik umfasst unter anderem auch die Anpassung von Fremdgeräten bzw. die Optimierung und Neueinstellung von Hörgeräten die Sie nicht bei uns erworben haben. Wir beraten Sie gern.

Warum hört mal so viel Gutes über Im-Ohr-Hörgeräte?

1) Warum sind Im-Ohr-Hörgeräte das Nonplusultra?

Viele Menschen betrachten Im-Ohr-Hörgeräte als bestmögliche Lösung wenn ihr natürliches Hörvermögen nachlässt, und das hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen helfen sie uns besser zu hören, sind dabei aber nahezu unsichtbar. Zum anderen gelten Im-Ohr-Hörgeräte als ästhetisch perfekt, weil sie sich der Körperform anpassen und nahezu vollständig im Gehörgang verschwinden.

2) Was ist das Besondere an Im-Ohr-Hörgeräten?

Moderne Im-Ohr-Hörgeräte vereinen die gesamte Hightech-Ausstattung – vom hoch sensiblen Mikrofon über Akustiksteuerungsmodule bis hin zum superkleinen Mikrolautsprecher – in einer winzigen Ido-Schale, die nahezu vollständig im Gehörgang des Hörgeräteträgers platziert wird und praktisch unsichtbar ist. Zumal die Farbe der Im-Ohr-Hörgeräte-Schale nahezu identisch auf den persönlichen Hautfarbton des Hörgeräteträgers abgestimmt wird.

3) Warum sind Im-Ohr-Hörgeräte so begehrt?

Im-Ohr-Hörgeräte verbinden Diskretion und Komfort. Man sieht sie nicht auf den ersten Blick, oftmals auch nicht auf den zweiten. Und man spürt sie nicht, auch wenn sie den ganzen Tag über getragen werden. Die moderne Hörakustik bietet eine stattliche Auswahl an unterschiedlichen Basistypen, so dass für jeden Bedarf das richtige Im-Ohr-Hörgerät gefunden werden kann. So gibt es zum Beispiel Modelle, die sehr tief im Gehörgang verborgen platziert werden können, aber auch Im-Ohr-Hörgeräte, die den Gehörgang nicht vollständig verschließen. Hinzu kommt, dass Im-Ohr-Hörgeräte heutzutage ein breites Leistungsspektrum abdecken, dass sie also für die meisten Menschen mit vermindertem Hörvermögen in Frage kommen.

4) Warum sind Im-Ohr-Hörgeräte so selten?

Es hat einen einfachen Grund, weshalb sich so viele Menschen vergeblich Im-Ohr-Hörgeräte wünschen: Im-Ohr-Hörgeräte sind filigrane Maßarbeit. Sie anzufertigen erfordert neben dem fachspezifischen technischen Know-how auch viel Erfahrung und manuelle Geschicklichkeit. Fehlt auch nur eines davon, steigt der Arbeitsaufwand für den Hörgeräteakustiker, der die Im-Ohr-Hörgeräte schließlich individuell modellieren und passgenau anfertigen muss. Er läuft Gefahr, dass ihm Zeit und Kosten aus dem Ruder laufen und dass er möglicherweise auch noch den Kunden verärgert. Viele Hörakustiker gehen daher lieber auf Nummer Sicher und empfehlen Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden.

5) Was macht die Fertigung der Im-Ohr-Hörgeräte so kompliziert?

Im-Ohr-Hörgeräte sind winzige Hörakustiksysteme auf engstem Raum. Das Gehäuse eines Im-Ohr-Hörgerätes ist ja kaum größer als eine Erdnuss, wenn überhaupt. Und diese kleine Kapsel muss nicht nur die gesamte Technologie in sich aufnehmen, sie muss ihr Äußeres auch perfekt an die Anatomie, des Hörgeräte-Trägers anpassen. Hierzu nimmt der Hörgeräteakustiker zunächst einen Abdruck vom Ohr und Gehörgang des Kunden. Nach der exakten räumlichen Vermessung des individuellen Gehörgangs übernimmt der Hörgeräteakustiker auch den Vorgang des Modellierens und Anpassens. Jedes Im-Ohr-Hörgerät muss absolut perfekt zum Gehörgang passen, so, als wäre es ein Bestandteil des Körpers. Ein Im-Ohr-Hörgerät darf weder drücken noch zu locker sitzen, sondern muss in jedem Fall komfortabel sein.

6) Woran erkenne ich ein gutes Fachgeschäft für Im-Ohr-Hörgeräte?

Es gibt zwei entscheidende Merkmale, an denen Sie ein gutes Fachgeschäft für perfekt modellierte und hochwertige Im-Ohr-Hörgeräte erkennen. Der erste Grund ist der offensichtlichste, nämlich der, dass das Hörakustikfachgeschäft Im-Ohr-Hörgeräte aktiv anbietet, zum Beispiel mit Werbeanzeigen oder Plakaten im Schaufenster. Der zweite wichtige Aspekt ist die Erfahrung. Was sagen die Kunden über seine Arbeit, über die fachliche Beratung, Expertise, Kundenbetreuung? Aufschlussreiche Antworten auf diese Fragen findet man in der Regel auf der Internetseite des Hörakustikfachgeschäftes, ebenso in der Nachbarschaft und im Bekanntenkreis. Gute Kundenbetreuung spricht sich herum.

7) Wo bekomme ich perfekte Im-Ohr-Hörgeräte

Ehrliche Antwort: Überall dort, wo exzellent ausgebildete und speziell geschulte Hörgeräteakustiker über das notwendige Know-how verfügen – in Theorie & Praxis. Know-how und Erfahrung, die man sich im wahrsten Sinne des Wortes erarbeiten muss. Wir von Rhein Neckar Akustik haben jahrelange Erfahrung in der Herstellung perfekt passender Im-Ohr-Hörgeräte. Perfekt hinsichtlich der anatomischen Passform, aber natürlich auch hinsichtlich des Tragekomforts und der akustischen Leistungsparameter wie Hörfrequenz und Soundqualität. Hunderte unserer Kunden bestätigen uns, dass sie mit unseren Im-Ohr-Hörgeräten wieder wunderbar hören und absolut zufrieden sind.

 

Woran kann ich erkennen, dass mein Partner Hörprobleme hat?

5 typische Anzeichen für Probleme mit dem Gehör

Gutes Hören und Verstehen bedeutet Lebensqualität, denn zwischenmenschliche Kommunikation ist für unser Seelenleben von elementarer Bedeutung. Vor allem in der Partnerschaft ist es wichtig, sich mitteilen zu können und verstanden zu werden. Kritisch wird es, wenn wir im Laufe der Zeit das Gefühl bekommen, dass die vertraute Kommunikation nicht mehr so richtig funktioniert, dass irgendetwas nicht stimmt. „Kann es sein, dass mein Mann/meine Frau nicht mehr richtig hört?“ fragen wir uns dann insgeheim. Hier finden Sie fünf typische Anzeichen dafür, dass Ihr Partner Hörprobleme hat und einen Hörtest machen sollte.


Lautstärke
„Schatz, bitte mach den Fernseher leiser!“

Überhöhte Lautstärke beim Fernsehen und Radiohören sind die Klassiker unter den Indizien für nachlassendes Hörvermögen bzw. zunehmende Hörprobleme. Abgesehen davon, dass Krimis und Abenteuerfilme gern die ganze akustische Bandbreite ausnutzen, vom spannenden Flüsterton bis zum finalen Knalleffekt: Wenn Ihr Partner selbst für Nachrichtensendungen eine überhöhte Lautstärke bevorzugt, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass er nicht mehr gut hören kann.


Missverständnisse
„Entschuldige bitte, was hast du gesagt?“

Häufige Missverständnisse in der partnerschaftlichen Kommunikation haben zu einer hohen Wahrscheinlichkeit ihre Ursache in unbemerkten Hörproblemen. Dass unser Hörvermögen mit dem Alter nachlässt, ist im Grunde jedem bekannt. Aber Hand aufs Herz: alt? Das sind ja eigentlich nur die anderen. Tatsächlich jedoch ist das Nachlassen des Hörvermögens ein schleichender, zunächst unbemerkter Prozess, und im gleichen Zuge mehren sich die Missverständnisse aufgrund von Hörschwierigkeiten. Dann wird aus der Suppe eine Puppe oder umgekehrt, aus der Tasche eine Masche, und so weiter. Und je häufiger derlei Missverständnisse im Alltag auftreten, desto stärker empfiehlt sich der Weg ins Hörstudio.


Klingeln
„Warum gehst du denn nicht ans Telefon?“

Zugegeben, wer gerade in der Küche oder anders im Haushalt beschäftigt ist, kann das dezente Läuten einer Haustürklingel schon mal überhören. Wenn Ihr Partner aber auch das Telefonklingeln manchmal oder häufiger nicht wahrnimmt, könnte dies an einem eingeschränkten Hörvermögen liegen. Das wäre nicht ungewöhnlich, denn es sind vor allem die höheren Tonlagen – wie sie üblicherweise für Türklingeln und Telefone verwendet werden, die Menschen mit Hörschwierigkeiten nur allzu oft überhören.


Abwesenheit
„Sag mal, hast du eigentlich zugehört?“

Schwerhören bedeutet gedämpftes und unklares Hören. Das erklärt, warum es Menschen mit Hörproblemen ermüdet, sich an längeren Unterhaltungen zu beteiligen. Konzentriertes Hinhören ist auf Dauer anstrengend. Infolge dessen neigen viele Partner mit Hörproblemen dazu, in Gesprächen öfter einfach zu nicken, obwohl sie gar nicht sicher sind, worüber gerade gesprochen wurde. Problematisch wird es, wenn es um alltagsbezogene Absprachen oder wichtige Entscheidungen geht. Dann entstehen oft kränkende Missverständnisse oder Streitigkeiten. Das alles lässt sich bereits im Ansatz vermeiden, indem Sie Ihren Partner bei Gelegenheit mal beiseite nehmen und auf das Thema Hören ansprechen. Und warum sollten Sie nicht gemeinsam einen kostenlosen Hörtest machen?


Umweltgeräusche
„Hast du den seltsamen Vogel gehört?“

Es ist, als fehlten in einem opulenten Deckengemälde sämtliche Details. Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen bzw. Hörproblemen können die akustische Welt um sie herum nicht mehr in ihrer üppigen Vielfalt und fein differenzierten Nuancen wahrnehmen. Das zarte Miauen einer Katze, das fröhliche Zwitschern der heimischen Vögel, das sanften Plätschern der Wellen, das Pfeifen des Windes in den Wäldern – alles weg oder kaum mehr hörbar. Und sind es nicht gerade die feinen und leisen Töne, die unsere Welt so faszinierend bereichern? Unser Tipp: Unternehmen Sie einen Spaziergang ins Grüne oder ans Wasser und lauschen Sie gemeinsam dem Konzert der Natur. Einen besseren Rahmen für das Thema Hören und Hörvermögen kann es kaum geben. (Ausgenommen unsere Hörstudios.)

 

Wie kann ich meinen Ohren etwas Gutes tun?

Gute Ernährung, regelmäßige Bewegung, die gern zitierte Work-Life-Balance – viele Menschen legen sehr viel Wert auf ein gesundheitsbewusstes Leben. Das fängt bei der Bioqualität an und hört bei der Hautpflege noch längst nicht auf. Doch wie steht es mit den Ohren? „Kann ich meinen Ohren etwas Gutes tun?“ werden unsere Hörakustikexperten immer wieder gefragt. Klare Antwort: Ja, Sie können. Entdecken Sie fünf Empfehlungen für gehöriges Wohlbefinden ...


1. Vertrauen Sie Ihren Ohren

Unser Körper ist im Laufe der Evolution zu einem raffinierten Mechanismus gereift, der sich gegen viele Gefahren und widrige Einflüsse von Außen zu schützen weiß – wenn man ihn lässt. Ein klassisches Beispiel ist der „Ohrenschmalz“, in Fachkreisen „Cerumen“ genannt. Unser Körper produziert diesen in wohldosierten Mengen, um die Gehörgänge zum Beispiel vor Bakterien, Feinstaub oder winzigen Insekten zu schützen. Immer dann, wenn wir dem Ohrenschmalz in unseren Ohren/Gehörgängen mit einem Wattestäbchen auf den Pelz rücken, richten wir eher Schaden an, als dass wir unseren Ohren etwas Gutes tun. Nur gut, das die körpereigenen Drüsen die gereinigten Gehörgänge immer wieder von selbst mit neuem Cerumen versorgen, so dass der beseitigte Schutzeffekt schon bald wieder intakt ist.

Unsere Hörakustikexperten empfehlen: Arbeiten Sie nicht länger gegen die Schutzmechanismen Ihres Körpers. Es ist ohnehin ein „Kampf gegen Windmühlen“. Beschränken Sie sich beim Reinigen der Ohren und vorderen Gehörgänge auf Wasser und Seife, das ist ausreichend. Alles andere regelt der Körper von selbst.

2. Meiden Sie Gehörstress

Mit dem Gehör ist es wie mit den Muskeln: Zu viel Beanspruchung tut uns nicht gut. Natürlich ist unser Gehör in der Lage, verschiedene Geräusche und unterschiedliche Lautstärken gleichzeitig zu empfangen, zu sondieren und zu verarbeiten. Dennoch ist es anstrengend und auf Dauer nicht ungefährlich. Denn Lärm kann das Gehör negativ beeinträchtigen und irreparabel schädigen. Unabhängig davon, ob wir den Lärm als störend empfinden oder nicht. Ob Düsenjet, Autobahn oder Rockkonzert – alles, was deutlich lauter ist als normal, ist auf Dauer eine Belastung fürs Gehör und kann einen Hörverlust zur Folge haben.

Unsere Hörakustikexperten empfehlen: Meiden Sie dauerhaften Lärm, es bedeutet Stress für Ihr Gehör. Gönnen Sie Ihren Ohren regelmäßig eine Verschnaufpause. Liegt es nicht in Ihrer Hand, den Lärm abzustellen, etwa weil er beruflich bedingt ist, dann schützen Sie Ihr Gehör – im Idealfall mit einem individuell maßgefertigten Schutz (Otoplastik-Gehörschutz).

3. Hören Sie bewusster hin

Die überwiegende Mehrheit der Menschen macht sich keine Gedanken darüber, wie das tägliche Hören eigentlich funktioniert, geschweige denn, welche Hoch- und Höchstleistungen unser Gehör dafür vollbringen muss. Das Hören nehmen wir nur allzu oft als selbstverständlich hin. Auch machen sich nur wenige Menschen bewusst, was sie ihren Ohren, ihrem Gehör und nicht zuletzt auch ihrem Gehirn täglich an Akustikmüll zumuten. Stichwort: „Lärmpegel“ in der Großstadt, ob auf dem Spielplatz, im Kaufhaus oder Szenecafé. In der Regel nehmen wir Lautstärke und Lärm einfach so hin, weil wir uns schon selbst darauf trainiert haben, alles Störende zu überhören. So glauben wir jedenfalls. In Wahrheit muss jeder einzelne Ton der unser Gehör erreicht, verarbeitet werden. Das ist nicht nur anstrengend, es kann unser Gehirn auch beizeiten überanstrengen, es überlasten.

Unsere Hörakustikexperten empfehlen: Machen Sie sich bewusst, das Hören immer auch Arbeit für Ihr Gehirn bedeutet! Und muten Sie sich nicht zu viel solcher Arbeit auf einmal zu. Den Alltagslärm „einfach zu überhören“ kann nicht nur schnell zum Ermüden führen. Es birgt auch die Gefahr, dass Ihr Gehör im Laufe der Zeit negativ beeinträchtigt wird und dass Sie nachlassendes Hörvermögen zu spät bemerken.

4. Trainieren Sie Ihr Gehör

Wer eine Zeit lang auf etwas Selbstverständliches verzichten musste, lernt die einfachsten Dinge wieder zu schätzen. Mit dem Hören ist es genauso. Wir nehmen es als Normalität, als gegeben, lassen dabei aber außer acht, dass ein Hörvermögen auch verloren gehen kann. So weit sollte es gar nicht erst kommen.

Unsere Hörakustikexperten empfehlen: Trainieren Sie Ihr Gehör. Schließen Sie hin und wieder mal die Augen und sehen Sie mit den Ohren! Die Welt ist bunt und vielfältig, das gilt auch für die Welt der Klänge und Geräusche. Hören Sie ab und zu mal einen Moment lang genauer hin, und Sie werden die akustischen Feinheiten der Welt neu entdecken. Liebliche Melodien, zwitschernde Gartenvögel, ein rauschender Blätterwald, lachende Kinder in der Ferne ... Es gibt so viel Schönes zu entdecken und genießen. Wir müssen es nur wirklich wahrnehmen. Sollten Sie das Gefühl haben, Ihre Umwelt nur eingeschränkt oder nur sehr leise zu hören, empfehlen wir einen Hörtest um der Sache nachzugehen. Denn auch mit einem Hörgerät trainieren Sie Ihr Gehör.

5. Gehen Sie regelmäßig zum Hörtest

Je älter wir werden, desto wichtiger wird es, den individuellen Gesundheitszustand regelmäßig durchchecken zu lassen. Wohl dem, der auch an die Ohren denkt. Eingehende Untersuchungen des Hörvermögens sollten ebenso zur Routine gehören wie die ärztliche Krebsvorsorge, Haut-Screenings oder professionelle Zahnreinigung.

Unsere Hörakustikexperten empfehlen: Kommen Sie regelmäßig zum Hörtest! Zum Beispiel in einem unserer Hörtest-Studios. Bei Rhein Neckar Akustik sind wir dafür mit modernster Hightech-Messtechnik ausgestattet. Hier finden wir immer die nötige Zeit, um Ihr Gehör mit der gebotenen Sorgfalt gründlich zu untersuchen. So sind Sie über Ihr aktuelles Hörvermögen bestens im Bilde und sehen klipp und klar, wie es um Ihre Hörgesundheit bestellt ist. Übrigens: Bei Rhein Neckar Akustik ist der individuelle Hörtest kostenlos. Immer.

 

Wer rettet mein Hörgerät in der Schublade?

Wer rettet mein Hörgerät in der Schublade?

Wir machen ungenutzte Hörgeräte wieder flott

Zählen Sie zu den Besitzern von Hörgeräten, die mit den akustischen Einstellungen oder mit dem Tragen der Geräte nicht zurechtkommen und dessen Hörgeräte daher irgendwo in einer Schublade verstauben? Hier lesen Sie, warum es vielen Menschen so ergeht wie Ihnen, und wie wir Ihr „Problem“ mit dem Hörgerät gemeinsam ändern können.

Viele „vergessene“ Hörgeräte

Mit dem ersten Hörgerät ist es wie mit der ersten Brille: Es braucht anfangs etwas Zeit und Geduld, um sich an die neue Hilfe zu gewöhnen. Das gelingt nicht immer. Unter Hörakustikern gehen wir davon aus, dass viele Hörgeräte über kurz oder lang in irgendeiner Schublade landen. Zunächst kurz abgelegt, beiseite geräumt und schließlich vergessen. Das Hörproblem indes, es bleibt.

Sicher hat Ihr Hörgeräteakustiker Sie am Tage der Hörgeräteversorgung darauf hingewiesen, dass es etwas Eingewöhnungszeit und Mühe braucht, bis Sie sich an das Tragen der Hörgeräte gewöhnt haben. Dazu gehört es zum Beispiel, dass man neue Hörgeräte möglichst den ganzen Tag tragen sollte um sich möglichst schnell daran zu gewöhnen. Zuhause ebenso wie außerhalb, auf der Arbeit ebenso wie unterwegs.

Dennoch erleben ungeübte Hörgeräteträger anfangs viele Eindrücke, die sie mitunter negativ beeinflussen. In der Küche klappert womöglich das Geschirr so laut wie am Polterabend, auf der Straße dröhnen Busse und Lkw, als kämen sie viel zu nahe, und dergleichen mehr. Alltägliche Geräusche erscheinen unerträglich laut. Wenn dann selbst mehrfache Korrekturen und Neueinstellungen beim Hörgeräteakustiker keinen Erfolg einbringen, hat die Geduld schnell ein Ende.

Hörprobleme dulden keinen Aufschub

So ergeht es vielen Menschen, die zum ersten Mal mit einem Hörgerät versorgt werden und sich damit im Alltag und Beruf nicht zurechtfinden. Sie bringen Geduld auf und mühen sich, doch die erhoffte Gewöhnung und Verbesserung stellt sich nicht ein. Endstation: Schublade.

Das ist verständlich, aber keine Lösung. Die individuellen Hörprobleme bestehen ja weiterhin und – schlimmer noch – das Gehör verlernt die problematischen Tonlagen immer mehr. Auch die Probleme im familiären Miteinander, die Hörprobleme und Verständigungsschwierigkeiten im beruflichen und sozialen Umfeld werden wohl kaum von allein aufhören. Daher unsere Bitte: Kommen Sie mit Ihrem „ungeliebten“ Hörgerät zu Rhein Neckar Akustik, wir stellen es exakt auf Ihre Wünsche ein.

Hörgeräteoptimierung für alle, auch wenn Sie Ihre Hörgeräte nicht bei Rhein-Neckar-Akustik erworben haben!

Unsere Hörstudios bei Rhein Neckar Akustik verfügen über modernste Messtechnik und individuelle Abstimmungsverfahren, um jedes, wirklich jedes Hörgerät auf Ihre Bedürfnisse und Hörsituationen einzustellen. Dies betrifft sowohl die technischen Leistungen der Hörakustik als auch den persönlichen Tragekomfort für Sie als Hörgeräteträger.

Vergessen wir eines nicht: Moderne Hörgeräte steigern die Lebensqualität, denn Sie sichern die Fähigkeit zur Verständigung in Familie, Gesellschaft und Beruf. Wenn sie denn getragen werden, die Hörgeräte. Wir stellen Ihre Hörgeräte so ein, dass Sie sehr schnell sehr gut mit ihnen zurechtkommen. Unabhängig davon, in welchem Hörakustikfachgeschäft Sie Ihr Hörgeräte gekauft haben. Auch das Fabrikat der Hörgeräte spielt keine Rolle.

Wir messen Ihr aktuelles Hörvermögen für ein individuelles Hörprofil und stimmen Ihre Hörgeräte technisch exakt daraufhin ab. Denn eines wissen wir bei Rhein Neckar Akustik aus jahrelanger Erfahrung: Spezifische Messtechnik und fachliche Präzisionsarbeit ist das A & O in der Hörgeräteversorgung. Sie entscheidet über das persönliche Hörerlebnis – jeden Tag – und sorgt somit für ein neues Lebensgefühl.

 

Warum kann ein unversorgter Hörverlust zu Demenz führen?

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein unversorgter Hörverlust zu Demenz führen kann. Warum ist das so? Das Risiko an Demenz zu erkranken nimmt zu, weil unser Gehirn bei vorliegender Hörminderung weniger Reize verarbeiten muss und geringer beansprucht wird. Und je weniger die geistige Fitness trainiert wird, desto mehr wichtige Nervenverbindungen im „Gedankennetzwerk“ geraten ins Vergessen, kommen zum Stillstand und werden schließlich vom Körper abgebaut.

Warum hilft uns die Hörgeräteversorgung, geistige Fitness zu sichern?

Weil gutes Hören regelmäßiges Training für das Gehirn bedeutet. Das liegt daran, dass wir im Gespräch längst nicht jeden Laut eines Wortes vollständig zu hören bekommen. Hier kommt das Gehirn ins Spiel, indem es jene Töne, die wir akustisch nicht korrekt erfassen (können), durch kognitive und assoziative Leistung ergänzt. Auch das Mitdenken, angeregte Dialoge und Unterhaltungen fördern die kognitiven Fähigkeiten des Menschen.

Warum sind schwerhörige Menschen besonders betroffen?

Ältere Menschen sind häufiger von einem nachlassenden Hörvermögen betroffen, als jüngere. Das liegt in der Natur des Menschen. Wer zunehmend unter Schwerhörigkeit leidet, zieht sich oftmals unbewusst aus seinem sozialen Umfeld zurück. Menschen mit unversorgtem Hörverlust meiden Kontakte, da sie sich im Gespräch mit ihren Mitmenschen unsicher fühlen. Die Folge: Ihr Gehirn wird im Laufe der Zeit immer weniger gefordert, sie bauen geistig ab.

Wie lassen sich Gedächtnis und Denkvermögen am besten sichern?

Mit einer passgenauen Hörgeräteversorgung – ohne unnötigen Zeitverzug. Passgenau bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Hörgeräte über moderne Hörakustik-Technologie verfügen und exakt auf das individuelle Hörvermögen des Menschen abgestimmt sind. Zum Zeitpunkt sei gesagt, je früher die Hörgeräteversorgung erfolgt, desto eher wird das Gehirn wieder im gewohnten Maße trainiert, und desto weniger wertvolle Nervenverbindungen gehen verloren.

Hinzu kommt der Umstand, dass die Eingewöhnung an das Tragen der Hörgeräte fast allen Menschen leichter fällt, je jünger sie sind. Wer dagegen zulange mit einem Hörtest und einer fachkundigen Hörgeräteversorgung zögert, tut sich am Ende selbst keinen Gefallen.  

Verbessert sich das Hörempfinden durch das Tragen von Hörgeräten?

Ja, das hören wir immer wieder. Die Erfahrung zeigt, dass viele Hörgeräteträger im Laufe der Zeit wieder über ein allgemein besseres Hörvermögen berichten. Im Grunde ist es wie bei der Physiotherapie für den Körper: Wird das Gehör regelmäßig und konsequent trainiert – durch Tragen der Hörgeräte, von morgens bis abends – ist die gewohnte Leistungsfähigkeit schon bald wieder optimiert.

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