Warum kann ein unversorgter Hörverlust zu Demenz führen?

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein unversorgter Hörverlust zu Demenz führen kann. Warum ist das so? Das Risiko an Demenz zu erkranken nimmt zu, weil unser Gehirn bei vorliegender Hörminderung weniger Reize verarbeiten muss und geringer beansprucht wird. Und je weniger die geistige Fitness trainiert wird, desto mehr wichtige Nervenverbindungen im „Gedankennetzwerk“ geraten ins Vergessen, kommen zum Stillstand und werden schließlich vom Körper abgebaut.

Warum hilft uns die Hörgeräteversorgung, geistige Fitness zu sichern?

Weil gutes Hören regelmäßiges Training für das Gehirn bedeutet. Das liegt daran, dass wir im Gespräch längst nicht jeden Laut eines Wortes vollständig zu hören bekommen. Hier kommt das Gehirn ins Spiel, indem es jene Töne, die wir akustisch nicht korrekt erfassen (können), durch kognitive und assoziative Leistung ergänzt. Auch das Mitdenken, angeregte Dialoge und Unterhaltungen fördern die kognitiven Fähigkeiten des Menschen.

Warum sind schwerhörige Menschen besonders betroffen?

Ältere Menschen sind häufiger von einem nachlassenden Hörvermögen betroffen, als jüngere. Das liegt in der Natur des Menschen. Wer zunehmend unter Schwerhörigkeit leidet, zieht sich oftmals unbewusst aus seinem sozialen Umfeld zurück. Menschen mit unversorgtem Hörverlust meiden Kontakte, da sie sich im Gespräch mit ihren Mitmenschen unsicher fühlen. Die Folge: Ihr Gehirn wird im Laufe der Zeit immer weniger gefordert, sie bauen geistig ab.

Wie lassen sich Gedächtnis und Denkvermögen am besten sichern?

Mit einer passgenauen Hörgeräteversorgung – ohne unnötigen Zeitverzug. Passgenau bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Hörgeräte über moderne Hörakustik-Technologie verfügen und exakt auf das individuelle Hörvermögen des Menschen abgestimmt sind. Zum Zeitpunkt sei gesagt, je früher die Hörgeräteversorgung erfolgt, desto eher wird das Gehirn wieder im gewohnten Maße trainiert, und desto weniger wertvolle Nervenverbindungen gehen verloren.

Hinzu kommt der Umstand, dass die Eingewöhnung an das Tragen der Hörgeräte fast allen Menschen leichter fällt, je jünger sie sind. Wer dagegen zulange mit einem Hörtest und einer fachkundigen Hörgeräteversorgung zögert, tut sich am Ende selbst keinen Gefallen.  

Verbessert sich das Hörempfinden durch das Tragen von Hörgeräten?

Ja, das hören wir immer wieder. Die Erfahrung zeigt, dass viele Hörgeräteträger im Laufe der Zeit wieder über ein allgemein besseres Hörvermögen berichten. Im Grunde ist es wie bei der Physiotherapie für den Körper: Wird das Gehör regelmäßig und konsequent trainiert – durch Tragen der Hörgeräte, von morgens bis abends – ist die gewohnte Leistungsfähigkeit schon bald wieder optimiert.

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