Wie kamen Sie dazu, sich Hörsysteme anzuschaffen?
„Ja, das hat vor ein paar Jahren schon angefangen. Ich habe gemerkt, ich muss öfter mal nachfragen: Wie bitte? Was hast du gesagt? Und das hat mich zunehmend beunruhigt. Es ist auch schlechter geworden, und dann habe ich wirklich Bedenken gehabt, dass ich, wenn das so weitergeht, irgendwann abgehängt werde.“
Wie wichtig ist Ihnen die Beratung beim Hörsystemkauf?
„Sehr wichtig. Ich habe mich vorher im Internet kundig gemacht und war fast erschlagen von dem riesigen Angebot. Als Laie weiß man gar nicht, was überhaupt infrage kommt. Und dann – nur 7 km nach Eppingen – war es wunderbar. In 5 Minuten bin ich da, und ich bin hier sehr gut beraten worden.“
Warum haben Sie sich für Ihre Hörsysteme entschieden?
„Ich habe drei verschiedene Hörsysteme ausprobiert. Beim ersten habe ich gleich mal einen Schock erlebt, weil man diese laute Welt gar nicht mehr gewohnt ist. Das zweite hat mir viel besser gefallen. Da wurde mir auch gesagt: Dieses Gerät arbeitet anders, Sie werden es merken. Und ich habe es gleich gemerkt. Dann habe ich noch ein drittes ausprobiert, das allerneueste mit KI, aber damit kam ich nicht zurecht. Dann bin ich wieder zurück zu dem zweiten Gerät – und das ist es jetzt auch geworden.“
Was können Sie dank Ihrer Hörsysteme jetzt wieder hören?
„Ich habe es gleich vom ersten Moment an gemerkt. Es ist wunderbar, wenn man in einem Vortrag sitzt und hinterher das Gefühl hat: Ich habe alles verstanden.“
Gab es einen besonderen Moment, in dem Sie gemerkt haben: Jetzt höre ich wieder richtig?
„Ich singe in einem Chor und verstehe jetzt auch den Dirigenten. Da saß ich manchmal schon ganz schön auf Kohlen. Und mein Mann atmet auf, weil ihn musste ich am meisten fragen.Bei mir sind die tiefen Stimmen, also die tiefen Frequenzen, ziemlich weggefallen – und das kann manchmal ganz schön belastend sein.“
Was hat Sie bei Rhein-Neckar-Akustik besonders überzeugt?
„Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl: Hier werde ich gut betreut. Es wird auf meine ganz spezifischen Bedürfnisse eingegangen. Der Umgangston ist sehr angenehm und höflich – das hat mir sehr gut getan.
Und ich hatte auch das Gefühl, dass wirklich ein Interesse besteht, mir zu helfen und nicht einfach irgendein Gerät zu verkaufen.“
Wie hat sich Ihr Leben mit Hörgeräten verändert?
„Ja, positiv. Ich höre jetzt gleich auf Anhieb die Türklingel. Das ist mir früher manchmal entgangen, wenn ich gerade um die Ecke war. Oder auch das Telefon. Und die Frage meines Mannes: Hast du das nicht gehört? – die fällt jetzt weg. Das macht mich sicherer.“
Wie empfinden Sie den Tragekomfort und die Handhabung Ihrer Hörsysteme?
„Da habe ich mich sehr gut dran gewöhnt. Am Anfang muss man etwas lernen – vor allem, wie man sie einsetzt, besonders mit dem individuell angepassten Ohrstück. Da bekommt man einen Abdruck gemacht, und dann passt es genau ins Ohr. Das muss man lernen. Aber nach drei, vier Tagen konnte ich das schon blind – und das ist sehr wohltuend.“
Was empfehlen Sie Ihren Mitmenschen im Falle einer Hörveränderung?
„Möglichst nicht zu lange warten. Ich denke, je länger man wartet, desto mehr verlernt man, die Alltagsgeräusche so wahrzunehmen, wie sie wirklich sind. Und man muss die Hörgeräte tragen – morgens anziehen und abends ausmachen. Ich habe einige Bekannte, die Hörgeräte haben, und wenn ich anrufe, heißt es: Warte, ich muss erst mein Hörgerät reinmachen oder Ich habe es vergessen. So kann das nicht funktionieren. Das Gehirn braucht Zeit.“
