Hörgeräte sind im Trend

Das Hörgerät – ein Trendprodukt? Was für viele Ohren wunderlich klingen mag, wird durch Zahlen & Fakten immer deutlicher. So sind zum Beispiel die Käufer von neuen Hörgeräten zunehmend jünger. Vor zehn Jahren noch betrug das durchschnittliche Alter bei einer Hörgeräte-Erstversorgung ca. 72 Jahre. Heute, so schätzen Hörexperten und Branchenkenner, beträgt der Altersdurchschnitt 67 Jahre. Was könnte der Grund für die Entwicklung sein? Die zunehmend kleinere Gerätegröße? Das hochwertige Material und Design? Liegt es an den komfortablen Hörprogrammen? An der demografischen Entwicklung? Oder kommt einfach alles zusammen?

Eine weitere Zahl, die nicht weniger beeindruckt, stammt aus der Umsatzstatistik der Bundesinnung der Hörakustiker. Demnach hat sich die Zahl verkaufter Hörgeräte in Deutschland zwischen 2007 und 2017 schlichtweg verdoppelt. Kurzum: Hörgeräte sind im Trend – „und das ist gut so“, möchte man hinterherschieben. Denn je eher eine Hörminderung mit einer individuell abgestimmten Hörhilfe versorgt werden kann, desto eher lässt sich totaler Hörverlust aufhalten, irreparabler Schaden beschränken und der Verlust an Lebensqualität eingrenzen.

Einen nicht unerheblichen Anteil an diesem Trend zum Hörgerät hat sicher die demografische Entwicklung in Deutschland: die Deutschen werden immer älter, und im Zuge dessen werden viele auch gesundheitsbewusster, legen mehr Wert auf gute Lebensqualität. Einen erheblichen Anteil an der steigenden Akzeptanz von Hörgeräten hat die Hörakustikbranche allerdings auch der technologischen Entwicklungsarbeit zu verdanken, nicht zuletzt einer kontinuierlichen Aufklärung mit Hilfe der Medien. „Hörgeräte von heute haben mit den daumendicken Hörgeräten von damals nichts mehr gemeinsam“, bestätigt Lennart Goth, Mitgründer und Mitinhaber von Rhein-Neckar-Akustik. Er nennt die Excellence Hörsysteme von Optimus Hearing als design- und audiotechnisches Musterbeispiel. „Mittlerweile sind die Geräte fast so klein wie eine Perle und dabei noch so raffiniert und facettenreich wie ein Brillant.“

Design und Hightech machen die Entscheidung pro Hörgerät leichter

Wie eine Perle, wie ein Brillant: dieser Vergleich ist durchaus angebracht, weil er die Ästhetik und die Wertigkeit der Hörgeräte von heute betont. Das, was sich unter den winzigen Gehäusen aus robusten Materialien in edlen Farben verbirgt, steigert die Faszination und Wertschätzung für diese Winzlinge umso mehr. Hochleistungsfähige Richtmikrofone, winzige Hightech-Halbleitertechnik, integrierte Bluetooth-Technologie zur komfortablen Steuerung mit dem Smartphone und nicht zuletzt nimmermüde Lithium Akku-Batterien – das alles in einem Gehäuse, kaum größer als besagte Perle. Moderne Hörgeräte sind smarte Mini-Computer mit intelligenter Assistenztechnik. Darauf ausgelegt, dem Hörgeräteträger das Sprachverstehen pro-aktiv zu erleichtern, indem sie Akustikprofile der Umgebung permanent scannen und die Audiotechnik schneller darauf einstellen als ein Vogel „Piep!“ sagen könnte. Nicht nur das Hören und Verstehen, die Geräusche- und Klangwelt an sich wird auf diese Weise ungetrübt und neu erfahrbar. Moderne Hörsysteme sind ein Hochgenuss für die Ohren, in jedweder denkbaren Situation.

Unerklärlich: Viele gehen zu spät zum Hörtest

Die positive Entwicklung der zunehmend jüngeren Hörgeräteträger wird in der Branche allgemein positiv bewertet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, schließlich gibt es neben der Gesundheit viele weitere Aspekte, die für eine frühzeitige Hörversorgung sprechen. Sicherheit im Straßenverkehr, soziale Kontaktpflege, gesellschaftliche Teilhabe, eine höhere Erlebnisvielfalt und Lebensqualität per se. Um nur die wesentlichen Vorteile für den hörversorgten Menschen zu nennen. Wer sich mit der Audiotechnik und akustischen Programmvielfalt moderner Hörsysteme auseinandersetzt, der kann sich alsbald ausmalen wie sehr diese Hochleistungs-Hörgeräte das alltägliche Leben und Erleben bereichern.

Ein Wehrmutstropfen aber bleibt: „Es kommen immer noch zu viele Menschen zu spät zum Hörakustiker“, sagt Lennart Goth. Möglicherweise aus Scham und dem alten Vorurteil, Hörgeräte seien nur etwas für Ältere, und wer möchte schon zum „alten Eisen“ zählen. Dabei ist ein Hörtest keine große Sache und bietet innerhalb weniger Minuten Klarheit über das eigene Hörvermögen. Oftmals ist der verspätete Entschluss zum Hörtest zu gehen, auch nur der eigenen Wahrnehmung geschuldet. „Das hören wir in unseren Erstberatungen tatsächlich sehr oft: Ist der Schauspieler im Fernsehen mal wieder nicht ganz so gut zu verstehen, stellt man den Apparat halt einfach ein wenig lauter.“

Kostenloser Hörtest schafft Gewissheit – in jedem Alter

Fazit: Wer auch nur den leisesten Verdacht hegt, sein eigenes Hörvermögen könnte schon mal besser gewesen sein, der sollte nicht lange zögern und einen Hörtest machen. Ob er/sie nun jung ist oder schon etwas älter. Solch ein professioneller Hörtest ist in der Regel kostenlos und verpflichtet zu nichts. Selbstverständlich bietet auch Rhein-Neckar-Akustik in allen Filialen kostenfreie und unverbindliche Hörtests an, die von charmanten, sehr gut ausgebildeten Hörakustikerinnen bzw. ihren männlichen Kollegen durchgeführt werden. Einfach mal reinschauen, Termin machen oder mit etwas Glück sogar sofort drankommen.

„Ein Hörtest sollte für alle Altersgruppen ab 50 eine Selbstverständlichkeit sein,“ sagt Goth. „Das fühlt sich nicht nur gut an, es bringt auch Klarheit und Gewissheit,“ betont er noch einmal. Er weiß, wovon er spricht, hat er in seinen 20 Jahren Berufstätigkeit doch bereits unzähligen Menschen zu besserem Hören und Verstehen verholfen. „Und immer waren sie nachher froh darüber, endlich einen Hörtest gemacht zu haben und haben sich mit leuchtenden Augen bedankt.“ Und das, so sagt er, ist immer noch das Schönste an diesem Beruf.

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